Zielsetzung & GrundsÀtze
Ziel: Standardisierende Verfahren zum Umgang mit grenzĂŒberschreitenden Verhalten,
unmoralischen Handeln und persönliche Verletzungen, um einen Safe-Space zu schaffen.
- Null-Tolerance-Policy: Diskriminierung, Ausgrenzung und ungefragtes Ăberschreiten von
Grenzen werden nicht gedudelt.
- âBe-Cutiesâ-Grundsatz: Dient als Erinnerung an Kindness, gegenseitige WĂ€rme und
Respekt.
- Meldungen von Betroffenen mĂŒssen behandelt und ernst genommen werden.
- Haltung: Ruhig, Zuhörend und empathisch -> Handeln aus der Sicht der betroffenen Person
heraus.
- Es geht in erster Linie um die Versorgung der betroffenen Person, nicht um die Wahrheitsfindung, welche
erst in der Fallbearbeitung relevant wird. Fallbearbeitung und Erstversorgung sind voneinander
zu trennen.
Definition von GrenzĂŒberschreitungen
GrenzĂŒberschreitungen stellen grundsĂ€tzlich jedes ungefragte, intime oder auch nahe, gar den persönlich
gewaltvoller Versuch oder das eigentliche Eindringen in die SphÀre der Person dar, was subtil oder direkt
erfolgen kann. Personen fĂŒhlen sich dabei verwirrt, irritiert, unwohl, unsicher oder wollen sogar
die Situation komplett verlassen.
- Grenzen werden von den betroffenen Personen definiert und grundsÀtzlich hat jede Person das Recht, von
dieser Definition Gebrauch zu machen.
- Wir wahren die Autonomie und Selbstbestimmung der betroffenen Person; wir ĂŒberlassen ihr stets die
Entscheidung ĂŒber das weitere Vorgehen.
- Das Eindringen in eine SphĂ€re kann per ungefragte DMs (sexuell oder nicht-sexuell, nur Ja heiĂt Ja!),
verbales BedrÀngen, Verletzung der PrivatsphÀre durch Weiterleitung von privaten Daten ohne Einwilligung
oder Fixierung auf eine Person (hinterherlaufen, trollen, ânerven") erfolgen.